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20.01.2014 | Versenden Versenden

Landesgartenschau Gießen - Von der Schulbank an den Schreibtisch


Janke Rentrop absolviert ihr Freiwilliges Ökologisches Jahr bei der Landesgartenschau

Landesgartenschau GießenDie Arbeit für die Landesgartenschau Gießen 2014 GmbH (LGS GmbH) ist für Janke Rentrop eine Umstellung. Gerade hat die 19-Jährige aus Biebertal noch die Schulbank an der Gießener Herderschule fürs Fachabitur in Politik, Wirtschaft und Englisch gedrückt, nun sitzt sie an ihrem eigenen Schreibtisch im Büro der LGS GmbH. Und das acht Stunden am Tag.

Ein Jahr lang wird sie sich dort um das „Grüne Klassenzimmer“, das Umweltbildungspro-gramm der Gartenschau, kümmern. Kindern und Jugendlichen sollen damit auf spielerische Weise Themen wie Umwelt, Nachhaltigkeit und Sozialkompetenz vermittelt werden. Dafür können sie das gewöhnliche Klassenzimmer hinter sich lassen und im Freien selbst mit Anpa-cken, sich ausprobieren, auf ihrem Niveau experimentieren, egal, ob sie den Kindergarten, die Grundschule besuchen, oder kurz vor dem Abschluss stehen. Die Wieseckaue bietet für die unterschiedlichen Themen den perfekten Rahmen.

Für Janke Rentrop ist die Organisation dieses Programms nicht nur Arbeit, vielmehr eine Her-zensangelegenheit. Sie absolviert bei der LGS GmbH ein so genanntes Freiwilliges Ökologi-sches Jahr (FÖJ), ein von den Bundesländern getragenes Bildungs- und Orientierungsjahr. Beworben hat sie sich bei Volunta, dem größten Träger in Hessen für das Freiwillige Soziale Jahr, mit Sitz in Gießen, übrigens direkt am Landesgartenschaugelände in der Eichgärtenallee. Die 19-Jährige nutzt diese Zeit, um sich endgültig für ein anschließendes Studium zu ent-scheiden. „Ich wollte vorher etwas Praktisches machen“, betont sie. Eigentlich habe sie sich ein Freiwilliges Soziales Jahr vorgestellt, um etwas zu den Themen Natur, Kindern oder Sport machen zu können. Schließlich stieß sie bei einer Beratung auf die Stelle bei der LGS GmbH, die nur alle vier Jahre zur jeweiligen Gartenschau angeboten wird, und ließ sich schnell über-zeugen, sich zu bewerben. Bei dieser Aufgabe könne sie die Themen Natur und Kinder gut verbinden, findet sie.

Zunächst aber ist sie dafür zuständig, über 450 Unterrichtsangebote zu verwalten, die für das „Grüne Klassenzimmer“ geplant sind. „Ich rufe an, schreibe E-Mails und führe den Kalender, wer wann welchen Unterricht anbieten kann“, erzählt sie und man merkt, dass ihr der Umgang mit Menschen und das eigenverantwortliche Arbeiten Spaß machen. „Ich bin hier viel mehr auf mich selbst gestellt und ich kann durchgängig Sachen erledigen, die mir Spaß machen. Das ist anders als in der Schule, wo mir manche Fächer schwer fielen“, stellt sie fest. Und noch eines genießt sie: Feierabend bedeute wirklich, dass sie Zeit habe, Handball zu spielen oder sich mit ihren Freundinnen zu treffen, statt wie früher noch Schularbeiten machen zu müssen.

Schon jetzt freut sich Janke Rentrop auf die Eröffnung der Landesgartenschau am 26. April 2014. Dann wird sie verstärkt im Gelände unterwegs sein und im direkten Kontakt mit Schü-lern und Lehrern stehen. Bis dahin muss sie aber noch mithelfen, die Schulen zu informieren und dafür sorgen, dass Schulklassen und Kursleiter zusammenfinden. „Am Anfang hatte ich ein bisschen Angst, dass ich etwas falsch mache, aber ich bekomme von den Kollegen viel Unterstützung.“ Noch mehr Selbstbewusstsein und Wissen zu ökologischen Themen holt sie sich bei den Seminaren, die von Volunta organisiert werden. An den Fortbildungen nehmen die derzeit 16 FÖJler alle zwei bis drei Monate teil. „Ich bin sogar zu ihrer FÖJ-Sprecherin gewählt worden“, berichtet sie.

Auf die Idee, dieses freiwillige Jahr zu absolvieren, kam die Hessin durch ihren Bruder, der selbst vor einigen Jahren ein FÖJ absolvierte. „Er studiert jetzt Umwelt- und Betriebswirtschaft und macht ein Auslandssemester in Schweden“, erzählt sie. Ins Ausland will Janke Rentrop auf jeden Fall auch. Ob sie eine ähnliche Fachrichtung wählen wird, kann sie noch nicht sagen. „Ich lerne hier viele Berufe kennen und spreche mit vielen Menschen, mal sehen, was sich ergibt.“ Doch selbst für ihre aktuelle Präferenz könnte sie durch das FÖJ bereits einige praktische Erfahrungen vorweisen. Sie überlegt nämlich, im kommenden Jahr Touristikmana-gement zu studieren.





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