Kino aktuell - "Die
Geschichte vom Brandner Kaspar" |
Diesen
Bericht versenden
Der „Brandner Kaspar“ ist eines der populärsten Volksstücke
in deutscher Sprache und erlebte bereits zwei Verfilmungen sowie zahllose
Bühnenaufführungen.
Am 11. Oktober 2008 fand die Deutschland-Premiere der Neuverfilmung
von Joseph Vilsmaier im Filmtheater am Sendlinger Tor in München
statt.
An Prominenz mangelte es auf dem „roten Teppich“ nicht.
Neben den Hauptdarstellern Franz Xaver Kroetz (Brandner Kaspar) und
Michael Bully Herbig (Boanlkramer) fanden auch Edmund Stoiber und
Joachim Fuchsberger den Weg auf den roten Teppich.
Die Geschichte
Schon seit tausenden von Jahren ist der Boanlkramer, der Tod, in Bayern
unterwegs, um seine Landsleute ins Paradies abzuholen, aber so ein
sturer Schädel wie der Brandner Kaspar ist ihm noch nicht untergekommen.
Der Brandner Kaspar will partout nicht mitkommen in die Ewigkeit.
Der Boanlkramer redet sich den Mund fusselig, aber alles gute Zureden
hilft nix. Und dann holt der Brandner auch noch den Kirschgeist raus.
Und so sieht er dann mit seinen glasigen Augen auch nicht, wie der
Brandner ihn beim Kartenspielen betrügt.
Mit schwerem Kopf, aber ohne den Brandner Kaspar macht sich der Boanlkramer
auf den Weg in den Himmel. 21 Jahre hat ihm der alte Hallodri abgetrotzt,
quasi beim Kartenspielen gewonnen.
Der Brandner Kaspar freut ein Loch in den Bauch. Beschissen hat er
den Tod – der ihn deshalb erst an seinem 90. Geburtstag abholen
darf. Jetzt kann ihm nichts mehr geschehen, denkt er sich –
aber wenn er sich da mal nicht täuscht …
Seit dem 30. Oktober wird der Film auch im Capitol in Marburg gezeigt.
Fotos
vom „roten Teppich“ in München
